Warenkunde Kräuter

Warenkunde Kräuter

Verwendet werden die getrockneten Früchte, welche ein süßliches Aroma haben. Gerne werden sie bei der Weihnachtsbäckerei eingesetzt. Anis wird zur Likör- und Schnapsherstellung verwendet, wie z.B. beim Pernod und Ouzo.
Er kann wie Knoblauch verwendet werden. Sein Aroma ist gut in Kräuterbutter und Kräuterquark. Ein Pesto aus Bärlauch schmeckt hervorragend.
Das kräftige und würzige Basilikum ist der König unter den Kräutern. Er verleiht Gerichten eine süße, delikate Schärfe. Das gewöhnliche Basilikum ist eine einjährige Pflanze, es ist sehr schwer anzubauen, da es viel Wärme und Nahrung braucht. Basilikum kann frisch zu Mozzarella mit Tomaten oder mit Olivenöl püriert, als Pesto gegessen werden. Gekocht verleiht es Gemüsegerichten und fetten Fleischgerichten wie z.B. Kalbshaxe, Hammelfleisch, Schweinebraten einen würzigen Ton. Es macht die Speisen leichter verdaulich.
Passt gut zu allen fettigen Speisen, da er die Verdaulichkeit verbessert. Bei einem Gänsebraten darf das Kraut nicht fehlen.
Das Kraut verleiht Bohnengerichten, Gemüsen und Fleischeintöpfen eine besondere Würze. Bohnenkraut schmeckt leicht pfeffrig. Es mildert blähende Gerichte, wie z.B. weiße Bohnen.
Borretsch verfügt über einen erfrischenden, gurkenähnlichen Geschmack. Die Blätter sollten jung geerntet werden. Er eignet sich gut für Bowlen und passt zu Salaten.
Verwendet werden die Blätter, sie passen gut zu Geflügel und Suppen.
Dill wird oft zum Würzen von Gurkensalat, Salaten und Fischgerichten benutzt. Am bekanntesten ist der Graved Lachs, der durch Dill seinen typischen Geschmack bekommt.
Der französische Estragon ist der Geschmackvollste, er hat ein leicht süßes, würziges Aroma. Estragon ist eine mehrjährige Pflanze, die Blätter entfalten ihr Aroma am besten im frischen Zustand. Er verleiht der Sauce Bernaise seinen typischen Geschmack. Er passt gut zu Huhn, hellem Fleisch, Krustentieren, Gemüse und Eierspeisen.
Für eine Teezubereitung benutzt man die Blätter der Pflanze, sie haben einen leicht säuerlichen Geschmack.
Der Fenchel riecht anisähnlich und ist sehr würzig. Oft wird nur die Knolle gegessen. Das Fenchelkraut ist zum Würzen von Suppen, Soßen, Gemüse und Salaten geeignet.
Enthält viel Vitamin C und eignet sich durch seinem würzigen Geschmack gut für Salate, Soßen, Kräuterquark oder Buttermischungen.
Man verwendet die jungen Blätter, die einen würzigen, minzähnlichen Geschmack und ein lakritzähnliches Aroma besitzen. Die Blätter der Pflanze werden zum Würzen von Gemüse und Salaten verwendet.
Vom Hopfen werden die Dolden und die Sprossen verwendet, sie haben einen leicht bitteren Geschmack, ähnlich Brokkoli. Die meisten kennen den Hopfen vom Bierbrauen, er gibt dem Bier seine herbe Note. Die Hopfensprossen sind leider sehr schwer zu bekommen. Man kann aus ihnen ein leckeres Gemüse oder einen Salat zubereiten.
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Das Aroma ist fein und zartduftend, leicht süßlich. Kerbel hat zarte, gefiederte Blätter. Er passt hervorragend zu Gemüse, Salaten und zu Geflügel und Fisch.
Die frischen Blätter haben ein kräftiges, moschusartiges Aroma und sollten nicht mit gekocht werden, da die Speisen sonst ein seifenähnliches Aroma erhalten. Den Speisen erst nach dem Kochen die frischen Blätter zufügen. Sie würzen Eintöpfe, Fleisch- und Fischgerichte, Salate und Saucen. Die Koriandersamen hingegen werden mitgekocht. Sie geben unter anderen Currygerichten, aber auch Brot, Spekulatius und Lebkuchen seinen typischen Geschmack.
Liebstöckel wird wegen seinem Geruch und Geschmackes auch Maggikraut genannt, es ähnelt diesem sehr. In der Küche werden hauptsächlich die Blätter verwendet. Sie würzen Suppen und Kräuterquark. In der Medizin werden die Wurzeln und Samen verwendet, z.B. bei Verdauungsproblemen. Die Pflanze kann bis zu 2 Meter hoch wachsen.
Vom Lorbeer werden die Blätter meist im getrockneten Zustand verwendet. Ich bevorzuge die frischen Blätter, sie sind etwas kräftiger im Geschmack. Lorbeerblätter werden zum Würzen von Schmorgerichten, Eintöpfen, Hülsenfrüchten, Krustentieren und Fischgerichten verwendet.
Majoran ist das typische Wurstgewürz und wird oft Wurstkraut genannt. Es würzt Leber- und Blutwurst. Majoran würzt Kartoffelgerichte, Schweinebraten und Pilzgerichte.
Minze wird häufig zum Würzen von Desserts und Cocktails benutzt. Sie passt auch gut zu Salaten, Gemüsegerichten, Suppen, Soßen und Marinaden. Man unterscheidet zwischen der echten Pfefferminze und der grünen Minze. Außerdem gibt es noch die Wasserminze, die Schokoladenminze und die Apfelminze. Pfefferminztee hilft bei Magenkrämpfen, Blähungen und Übelkeit.
Die Nelkenwurz ist eine Wildpflanze und schmeckt und riecht ähnlich der Nelke. Früher wurden die Wurzeln als Nelkenersatz verwendet. Heute findet sie hauptsächlich in der Naturheilkunde Anwendung. Sie ist reich an Vitamin C.
Oregano ist das typische Pizzagewürz, es verleiht ihr den originalen italienischen Geschmack. Oregano ist typisch für Chili con carne und ist gut geeignet zum Würzen von Tomaten-, Lamm- und Gemüsegerichten. Es verleiht Salaten einen leicht pfeffrigen Geschmack.
Petersilie passt zu vielen Speisen. Man unterscheidet zwischen Krauser- und Blattpetersilie. Die Blattpetersilie hat ein volleres Aroma. Sie gibt Salaten, Schmorgerichten, Eintöpfe und vielen Gemüsen eine angenehme Würze. Sie wird auch gerne zum garnieren verwendet. Petersilie enthält viele Vitamine und Mineralstoffe.
Pimpinelle hat, wie auch Borretsch einen erfrischend gurkenähnlichen Geschmack und zusätzlich nussähnliche Aromen. Pimpinelle würzt Kräuterbutter, Käsegerichte, Salate und Gemüsegerichte. Die Blätter sollten roh verwendet werden, da sie beim Kochen an Aroma verlieren. Pimpinelle wird gerne für die Frankfurter Grüne Sauce verwendet.
Der leicht säuerliche Portulak mit seinen dicken saftigen Blätter wird gerne für Salate verwendet. Man kann aus ihm eine schmackhafte Suppe kochen, als Gemüse, zubereitet wie Spinat, schmeckt er sehr gut.
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Die Blüten eignen sich gut zur Dekoration von Salaten. Die aromatischen Blätter passen zu frischen Salaten, Gemüse und Suppen.
Rosmarin wird bei vielen italienischen Gerichten verwendet. Dort wird er mitgekocht, er hat ein starkes Aroma und sollte daher sparsam benutzt werden. Rosmarin passt gut zu Lamm, Wild, Geflügel und Fisch und auch zu Gemüsegerichten, Grillspezialitäten und Marinaden.
Salbei entwickelt beim Kochen sein volles Aroma. Es wird bei vielen klassischen Gerichten verwendet, wie z.B. Saltimbocca und Nudeln in Salbeibutter. Auch zu Lebergerichten, Lamm und geschmorten Gemüse passt Salbei hervorragend.
Schnittlauch hat einen leicht, würzigen Zwiebelgeschmack. Er sollte immer mit einem scharfen Messer geschnitten werden und niemals gehackt. Da er sonst schnell unangenehm schmeckt und riecht. Schnittlauch schmeckt zu fast allen Salaten, besonders zu Kartoffelsalat. Er gibt Suppen, Saucen und Butterzubereitungen eine besondere Note. Auch zu Eierspeisen, Geflügel, Fisch und Gemüse schmeckt er gut.
Thymian ist ein beliebtes Gewürz, besonders bei mediterranen Gerichten. Auch Thymian kann gut mitgekocht werden, er verliert dabei sein Aroma nicht. Thymian passt gut zu Bohnen, Lamm, Schmorgerichten und Eintöpfen.
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Wächst wild und wird oft als Unkraut angesehen. Sie eignet sich aber gut für Quarkzubereitungen, Salaten und Suppen.
Der Waldmeister wird für die Maibowle verwendet. Dafür muss er getrocknet werden, da er nur im getrockneten Zustand sein typisches Aroma und seinen Geruch entfaltet.
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Verwendet werden die Blätter der Pflanze, er eignet sich zum Würzen von Salaten, Suppen, Bohnengerichten und zum Würzen von fetten Speisen, da er Verdauungsfördend wirkt. Er ist reich an Vitamin C.
Das Zitronengras verleiht Speisen einen asiatischen Hauch. Es hat einen frischen zitronenähnlichen Geschmack mit intensiven Duft. Es eignet sich gut zu Geflügelgerichten, Fischsuppen und Eintöpfen.
Die Zitronenmelisse hat einen frischen zitronenähnlichen Geschmack und ist zum Würzen von vielen Süßspeisen und Getränken geeignet. Ich füge sie auch gerne Salaten und Soßen hinzu. Sie passt gut zu hellen Fleisch.